
Hund baden: Tipps für die richtige Pflege
Inhaltsverzeichnis
- Regelmäßiges Baden ist bei den meisten Hunden nicht nötig, da ihr Fell eine natürliche Schutzfunktion besitzt.
- In bestimmten Situationen kann ein Bad jedoch sinnvoll sein, z. B. bei starker Verschmutzung, unangenehmem Geruch oder Hautproblemen.
- Zu häufiges Baden kann die natürliche Fettschicht der Haut angreifen, die Haut austrocknen und Juckreiz oder Irritationen begünstigen.
- Mit der richtigen Vorbereitung, Geduld und positiver Verstärkung kannst Du Deinen Hund erfolgreich ans Baden gewöhnen.
- Verwende immer spezielle Hundeshampoos, da diese auf den pH-Wert und die besonderen Bedürfnisse der Hundehaut abgestimmt sind.
- Informiere Dich in diesem Ratgeber, wann und warum ein Bad für Deinen Hund sinnvoll sein kann.
- Achte bei der Wahl des Hundeshampoos darauf, dass es auf den pH-Wert der Hundehaut abgestimmt und frei von reizenden Zusatzstoffen ist.
- Falls Dein Hund Angst vorm Baden hat, findest Du hier Tipps, wie Du ihn schrittweise daran gewöhnen und stressfrei waschen kannst.
- Mit PINUS WASH SHAMPOO oder FLOW GLOW NATURSHAMPOO kannst Du das Fell Deines Lieblings auf sanfte Weise reinigen und ein gesundes Hautmikrobiom unterstützen.
- Wenn Dein Hund besonders empfindliche Haut hat, empfehlen wir unsere Bio-Hundeseifen ALOE SOFT, LAVENDEL LOVE oder BABASSU CARE mit beruhigenden Eigenschaften.
Muss man Hunde überhaupt baden?
Das Fell Deines Hundes ist ein echtes Multitalent: Es schützt ihn vor Kälte, Hitze, Nässe und UV-Strahlen, reguliert die Körpertemperatur und hält dank einer natürlichen Schutzschicht Schmutz und Feuchtigkeit ab. Darüber hinaus besitzt das Hundefell eine Art Selbstreinigungsfunktion: Abgestorbene Haare und leichte Verschmutzungen werden durch Schütteln, Bürsten oder den natürlichen Fellwechsel meist von alleine abgestoßen.
Deinen Hund zu baden, ist also nicht immer notwendig – kann aber in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Dazu gehören:
- Starke Verschmutzungen: Dein Hund wälzt sich liebend gerne im Dreck? In diesem Fall kann ein Bad helfen, Haut und Fell von Schmutz zu befreien.
- Umweltschadstoffe: Nach Spaziergängen in Gebieten mit Dünger, Pestiziden oder anderen Schadstoffen solltest Du diese von Fell und Haut entfernen.
- Unangenehmer Geruch: Ein Bad kann helfen, wenn Dein Hund nach einem ausgiebigen „Schlammbad“ oder Schwimmausflug unangenehm riecht.
- Hautprobleme & Allergien: Hunde mit empfindlicher Haut profitieren oft von regelmäßigen Bädern mit speziellen Pflegeprodukten – je nach Bedarf und tierärztlicher Empfehlung etwa ein- bis viermal pro Monat. Die Bäder können dabei helfen, ausgeschiedene Histamine und Allergene abzuspülen, die Haut zu beruhigen und Juckreiz zu lindern.
- Fellwechsel: Während des Fellwechsels kann sich lose Unterwolle ansammeln und die Haut belasten. Hier kann ein gelegentliches Bad mit sanfter Massage helfen, abgestorbene Haare zu lösen und das Fell gesund zu halten.

Wann darf man einen Welpen baden?
In den ersten drei Lebensmonaten solltest Du Deinen Welpen möglichst nicht baden. Seine Hautschutzbarriere ist dann noch nicht vollständig ausgebildet und kann schnell austrocknen. Das macht die Haut empfindlicher und anfälliger für Reizungen oder Infektionen. Falls Dein kleiner Dreckspatz doch mal gründlich gereinigt werden muss, verwende ein besonders mildes, rückfettendes Hundeshampoo und trockne ihn sanft ab.
Warum kann zu häufiges Baden meinem Hund schaden?
Wenn Du Deinen Hund zu oft badest – vor allem mit ungeeigneten Shampoos – kann das die natürliche Schutzschicht der Haut angreifen. Diese Fettschicht hält die Haut geschmeidig, speichert Feuchtigkeit und schützt das Fell vor äußeren Einflüssen. Wird sie durch häufiges Baden oder ungeeignete Shampoos gestört, kann die Haut austrocknen, was Juckreiz und Irritationen begünstigt. Ohne den natürlichen Schutzfilm ist die Haut zudem anfälliger für Rötungen, Schuppen und Entzündungen. Um den Fettverlust durch zu häufiges Waschen auszugleichen, kann es passieren, dass der Körper vermehrt Talg produziert – das lässt das Fell schnell fettig wirken. Auch die natürliche Bakterienflora der Haut kann aus dem Gleichgewicht geraten, was das Risiko für Hautprobleme erhöht.
Deshalb gilt: Ein gelegentliches Bad ist unproblematisch, solange Du ein passendes Hundeshampoo verwendest und Deinem Liebling Zeit gibst, seine natürliche Hautschutzbarriere wiederherzustellen. Dies kann bis zu sechs Wochen dauern.
Was passiert, wenn ich meinen Hund nie bade?
Wird ein Hund über einen langen Zeitraum nicht gebadet oder gereinigt, können sich Schmutz, Talg und Umweltrückstände im Fell ansammeln – besonders bei langhaarigen oder sehr aktiven Tieren. Das kann zu unangenehmen Gerüchen führen und das natürliche Hautmilieu aus dem Gleichgewicht bringen. Schmutz, abgestorbene Hautzellen oder überschüssiger Talg können die Haut belasten und zu Reizungen führen.
Kurz gesagt: Ein Bad ist nicht immer notwendig, aber in bestimmten Situationen unverzichtbar. Schließlich hilft es, Haut und Fell gesund zu halten und sorgt dafür, dass sich Dein „Schmutzfink“ rundum wohlfühlt.
Wann sollte ich meinen Hund baden?
Ob Schmutz, Juckreiz oder unangenehmer Geruch – manchmal braucht das Fell eine gründliche Reinigung, um die Haut und das Wohlbefinden Deines Lieblings zu unterstützen. Achte auf folgende Anzeichen:
- Sichtbare Verschmutzungen: Wenn Dein Hund voller Matsch, Sand oder Staub ist, kann ein Bad helfen, das Fell wieder sauber zu bekommen.
- Juckreiz oder Schuppenbildung: Vermehrtes Kratzen oder trockene und schuppige Haut können darauf hinweisen, dass sich Schmutz, Allergene oder überschüssiger Talg auf der Haut abgelagert haben.
- Unangenehmer Hautgeruch: Ein saurer oder besonders strenger Geruch ist oftmals ein Hinweis darauf, dass sich Bakterien oder Hefepilze auf der Haut vermehrt haben.
- Schwitzige Stellen unter den Achseln: Wenn Dein Hund an diesen Stellen feucht oder klebrig wirkt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sich dort Schweiß, Talg oder Umweltschmutz angesammelt haben.
- Nach dem Schwimmen in Seen oder Flüssen: Nach dem Kontakt mit stehenden oder verschmutzten Gewässern kann es sinnvoll sein, Deinen Hund zu waschen, um Rückstände von Keimen, Algen oder Schadstoffen zu entfernen.
Wie oft sollte man seinen Hund baden?
Das hängt immer individuell vom Hund ab. Dabei spielen Faktoren wie Rasse, Gesundheitszustand und Geruch eine Rolle. Grundsätzlich gilt: So oft wie nötig, aber so schonend wie möglich. Bei starker Verschmutzung, unangenehmem Geruch oder nach dem Kontakt mit reizenden Stoffen (z. B. Dünger oder Chlorwasser) kann ein Bad helfen, Haut und Fell zu reinigen.
Für Hunde mit empfindlicher Haut oder Allergien kann ein regelmäßiges und gut abgestimmtes Bad sogar vorteilhaft sein, da es dabei hilft, Reizstoffe und Allergene von der Haut zu entfernen. Am besten besprichst Du mit Deinem Tierarzt bzw. Deiner Tierärztin, wie oft Du Deinen Hund bei Hautproblemen oder Allergien baden solltest. In manchen Fällen ist dies einmal pro Woche nötig, in anderen Fällen reicht es, Deinen Liebling alle zwei Wochen oder einmal im Monat zu waschen.
Wichtig ist, dass Du immer ein mildes Hundeshampoo verwendest, das speziell auf die Hautbedürfnisse Deines Lieblings abgestimmt ist.
Wie finde ich das richtige Hundeshampoo?
Die Auswahl an Hundeshampoos ist riesig – gar nicht so einfach also, das passende Produkt für Deinen Liebling zu finden. Mit den folgenden Tipps möchten wir Dir dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen.
- Verwende ausschließlich Hundeshampoos: Diese sind perfekt auf die Bedürfnisse der Hundehaut abgestimmt, haben einen hautfreundlichen pH-Wert und enthalten milde Reinigungsstoffe, die Schmutz entfernen, ohne die Haut auszutrocknen.
- Achte auf die Inhaltsstoffe: Wähle ein Shampoo ohne Parabene, Silikone oder künstliche Duftstoffe – das schont die Haut und sorgt für eine sanfte Reinigung.
- Dein Hund hat sensible Haut oder gereizte Haut? In diesem Fall solltest Du auf besonders schonende Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Hafer oder Kamille setzen.
- Medizinische Shampoos nur nach Absprache: Falls Dein Hund Hautprobleme oder Allergien hat, sprich am besten mit Deinem Tierarzt oder Deiner Tierärztin, bevor Du ein medizinisches Shampoo verwendest.
- Finger weg von Menschenshampoo: Menschenshampoo ist für Hunde nicht geeignet, da es den natürlichen pH-Wert der Hundehaut stören und die Hautschutzbarriere angreifen kann.
Natürliche Hundeshampoos von „Das Gesunde Tier"
Mit unseren erprobten, rein pflanzlichen Pflegeprodukten kannst Du Deinen Liebling schonend baden und dabei Schmutz, überschüssigen Talg oder Umweltstoffe sanft entfernen. Unsere Hundeshampoos und -seifen sind speziell darauf abgestimmt, die Hautschutzbarriere zu bewahren und das Fell optimal zu pflegen. Natürlich sind alle Pflegeprodukte frei von Parabenen, Silikonen, PEGs und Farbstoffen – der Gesundheit Deines Hundes zuliebe.
- PINUS WASH SHAMPOO unterstützt eine vitale Hautfunktion und sorgt für ein glänzendes, geschmeidiges Fell. Dank der wohltuenden Inhaltsstoffe aus Kiefernkernholz-Extrakt kann das Pflegeshampoo Linderung bei Insektenstichen und Juckreiz verschaffen.
- FLOW GLOW NATURSHAMPOO mit Neembaumöl, Jojobaöl und Stiefmütterchen-Extrakt spendet Feuchtigkeit, pflegt die Haut und sorgt für ein glänzendes, geschmeidiges Fell. Dank seiner milden Inhaltsstoffe eignet es sich gut für die sensible Haut von Welpen und Allergiker-Hunden.
Für Hunde mit besonders empfindlicher Haut empfehlen wir:
- Unsere Bio-Hundeseifen BABASSU CARE und ALOE SOFT pflegen trockene, juckende und gereizte Haut auf milde Weise, spenden Feuchtigkeit und unterstützen eine optimale Rückfettung. Die beruhigende Bio-Seife LAVENDEL LOVE kann zudem wohltuend bei Insektenstichen wirken. Alle Hundeseifen sind frei von Alkohol und chemischen Reifebeschleunigern und somit für gut geeignet für Allergiker-Hunde.
Was unterscheidet Hundeshampoo von Shampoo für Menschen?
Der größte Unterschied liegt im pH-Wert: Während menschliche Haut eher sauer ist (pH 4,5–5,5), hat Hundehaut einen neutralen bis leicht basischen pH-Wert (pH 6–7,5). Menschenshampoo ist für Hunde nicht geeignet, da es die Schutzbarriere der Haut angreifen und Trockenheit oder Juckreiz verursachen kann. Auch die Zusammensetzung ist anders: Hundeshampoos reinigen sanft und wirken rückfettend, um die Hautbarriere zu stärken. Shampoos für Menschen sind darauf ausgelegt, Fett zu entfernen, was die Hundehaut austrocknen kann. Zudem enthalten sie oft Duftstoffe oder Konservierungsmittel, die für Hunde unverträglich oder sogar schädlich sind.

Wie bade ich meinen Hund richtig?
Splish-splash! Mit der richtigen Herangehensweise kann das Baden für Deinen Hund mehr sein als ein notwendiges Übel. Der Schlüssel liegt in Geduld, Ruhe und einer entspannten Atmosphäre. Mit sanfter Gewöhnung, viel Lob und der richtigen Technik wird das Baden vielleicht sogar zum waschechten Wohlfühl-Ritual!
Wie kann ich meinem Hund das Baden beibringen?
Nicht jeder Hund springt begeistert in die Badewanne oder Dusche – viele brauchen erstmal Zeit, um Vertrauen zu fassen. Deshalb lohnt es sich, Deinen Liebling schrittweise und mit positiver Verstärkung ans Baden zu gewöhnen. Genau dafür haben wir für Dich die folgenden Tipps zusammengestellt:
Tipp 1) Badezimmer als Wohlfühlort etablieren
Lass Deinen Hund das Badezimmer in Ruhe erkunden und dort positive Erfahrungen sammeln – zum Beispiel durch Streicheleinheiten, gemeinsames Spielen oder kleine Belohnungen. So verknüpft er die Nasszelle nicht nur mit dem Baden.
Tipp 2) Geräusche stressfrei kennenlernen
Damit sich Dein Hund ans Wasser gewöhnt, kannst Du ihn schon vorm ersten Bad mit den Geräuschen der Brause vertraut machen – ohne, dass er dabei nass wird.
Tipp 3) Sanfte Gewöhnung an Berührungen
Massiere Deinen Liebling mit ruhigen Bewegungen, während er sich in der leeren Badewanne bzw. Dusche befindet. So hilfst Du ihm, sich mit den typischen Handbewegungen beim Baden vertraut zu machen.
Tipp 4) Mit kurzen Wasserkontakten loslegen
Starte mit kurzen Wasserkontakten, indem Du beispielsweise nur die Pfoten abwäschst. Alternativ kannst Du Deinen Hund auch mit feuchten Händen oder einem leicht angefeuchteten Tuch berühren, bevor Du ihn badest.
Tipp 5) Angenehme Wassertemperatur wählen
Lauwarmes Wasser ist ideal – wer wäscht sich schon gerne in kaltem oder zu heißem Wasser?
Tipp 6) Ruhige Atmosphäre und kurze Badezeit
Wähle einen stressfreien Zeitpunkt ohne Ablenkung und halte die Badezeit so kurz und angenehm wie möglich.
Tipp 7) Positive Verstärkung nutzen
Belohne Deinen Hund mit Leckerlis oder sanften Worten, damit er das Baden mit etwas Positivem verknüpft.
So kannst Du das Baden stressfrei gestalten
Ein Bad kann für viele Hunde ungewohnt oder sogar beängstigend sein. Mit der richtigen Herangehensweise sorgst Du dafür, dass es möglichst entspannt abläuft.
- Lege Dir alle nötigen Utensilien (Hundeshampoo, Handtuch, rutschfeste Unterlage) griffbereit zurecht, um das Bad möglichst reibungslos zu gestalten.
- Eine ruhige Umgebung gibt Deinem Hund Sicherheit. Vermeide hektische Bewegungen und Ablenkungen wie laute Geräusche oder tobende Kinder im Bad. Lass die Badezimmertür offen, damit sich Dein Liebling nicht eingeengt fühlt.
- Sprich beruhigend mit Deinem Hund und zwinge ihn nicht ins Wasser. Beginne zunächst mit den Pfoten und arbeite Dich langsam nach oben.
- Verwende eine Brause mit niedrigem Wasserdruck und lass das Wasser von unten nach oben fließen. Das Gesicht solltest Du aussparen und stattdessen mit einem feuchten Tuch reinigen.
Was kann ich tun, wenn mein Hund Wasser in den Ohren hat?
In der Regel schüttelt Dein Hund das Wasser von selbst aus den Ohren. Du kannst zusätzlich mit einem Handtuch sanft nachtupfen, um Feuchtigkeit zu entfernen. Von Wattestäbchen solltest Du lieber die Finger lassen, da diese Verletzungen verursachen können. Wenn Dein Hund nach dem Bad häufig den Kopf schüttelt oder sich an den Ohren kratzt, solltest Du die Ohren sicherheitshalber in einer Tierarztpraxis checken lassen.
Wie badet man einen ängstlichen Hund?
Wenn Dein Liebling panisch vor der Dusche zurückweicht oder nervös wird, sobald das Wasser läuft, braucht er vor allem eins: Zeit und positive Erfahrungen. Manche Hunde haben schlechte Erlebnisse mit Wasser gemacht, andere sind einfach unsicher, weil sie das Baden nicht kennen.
Ein häufiger Grund für die Angst ist, dass sie als Welpe nicht ans Baden gewöhnt wurden. Wenn ein junger Hund keine positiven Erfahrungen mit Wasser macht, kann sich daraus Unsicherheit oder sogar Panik entwickeln. Das zeigt sich nicht nur durch Zurückweichen oder Zittern – manche Hunde geraten so in Stress, dass sie hektisch herumlaufen oder sich kaum mehr beruhigen lassen. Umso wichtiger ist es, dass Du versuchst, Deinem Liebling diese Angst durch Geduld und positive Verknüpfungen zu nehmen.
4 Tipps, um Deinem ängstlichen Hund das Baden zu erleichtern
Tipp 1) Entspanntes Kennenlernen
Lass Deinen Hund das Badezimmer in Ruhe erkunden. Spiele mit ihm dort oder belohne ihn mit Leckerlis, wenn er sich entspannt verhält. Gehe so über mehrere Wochen vor, damit Dein Liebling das Badezimmer dauerhaft mit positiven Erlebnissen verknüpft.
Tipp 2) Alles kann, nichts muss
Hebe Deinen Hund niemals gegen seinen Willen in die Wanne oder Dusche – das verstärkt seine Angst nur. Hilf ihm stattdessen, selbstständig einzusteigen, und belohne ihn, wenn er es tut.
Tipp 3) Führe Deinen Hund sanft ans Wasser heran
Nutze anfangs eine kleine Schüssel oder sanfte Brause, um Deinen Hund zu waschen. Beginne an den Pfoten und Beinen – das akzeptieren die meisten Hunde besser, als wenn sie gleich am Kopf oder Rücken mit Wasser in Berührung kommen. Achte außerdem darauf, lauwarmes Wasser zu verwenden – kaltes oder zu warmes Wasser können die Abneigung gegen das Baden noch verstärken.
Tipp 4) Setze auf positive Verstärkung
Lobe Deinen Hund in einem ruhigen Tonfall, wenn er sich entspannt verhält und verstärke dies mit kleinen Belohnungen.
Am wichtigsten ist, dass Du ruhig bleibst und Geduld hast – denn je entspannter das Baden für Deinen Hund ist, umso weniger Stress hat er damit in Zukunft.
Was kann ich tun, wenn mein Hund nach dem Baden Hautprobleme entwickelt?
Manchmal reagiert die Haut sensibel auf das Baden – besonders, wenn Dein Liebling bereits zu Trockenheit oder Irritationen neigt. Juckreiz, Rötungen oder Schuppen können darauf hinweisen, dass die Hautbarriere gestört wurde oder das Shampoo nicht optimal vertragen wird. Achte deshalb darauf, ein mildes, rückfettendes Hundeshampoo ohne reizende Duft- oder Konservierungsstoffe zu verwenden.
Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle, wenn Du Deinen Hund baden möchtest: Zu heißes Wasser kann die Haut Deines Lieblings austrocknen und reizen. Nach dem Waschen solltest Du Deinen Hund sanft abtrocknen, anstatt das Fell kräftig zu rubbeln – so bleibt die Haut geschützt. Falls sich Dein Liebling nach dem Bad vermehrt kratzt oder seine Haut gereizt aussieht, solltest Du sicherheitshalber eine Tierarztpraxis aufsuchen, um mögliche Allergien oder Hautirritationen abzuklären.
Mein Hund will nicht baden. Was kann ich tun?
Dein Liebling macht lieber einen großen Bogen um die Dusche oder die Badewanne? Keine Sorge, damit ist er nicht allein! Viele Hunde empfinden das Baden als ungewohnt oder unangenehm. Die plötzliche Nässe, der rutschige Untergrund oder unbekannte Geräusche können verunsichern. Manche Hunde verbinden das Baden auch mit negativen Erfahrungen, zum Beispiel weil sie mal ausgerutscht sind oder das Wasser zu heiß war.
Wenn Dein Hund nicht baden will, kannst Du auf sanfte Alternativen setzen. Ein feuchtes Tuch oder Waschlappen reichen in vielen Fällen aus, um Schmutz aus dem Fell zu entfernen. Auch ein spezielles Trockenshampoo für Hunde kann helfen, unangenehme Gerüche zu neutralisieren, ohne dass Wasser ins Spiel kommt. Und wenn ein Bad doch einmal unumgänglich ist, helfen Dir diese Tipps weiter, um das Baden für Deinen Hund so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten.

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Über Tierheilpraktikerin Ines Mart
Ines Mart ist Tierheilpraktikerin und Spezialistin für die ganzheitliche Ernährung des Hundes. Ihre Hauptinteressensgebiete sind die ganzheitliche Therapie mit Schwerpunkt auf Ernährung und der natürl